Nebelhexen

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Aufgrund der großen Nachfrage wurden 1993 die Nebelhexen ins Leben gerufen. Der Name entstand in Anlehnung an den Spitznamen „ Nebelreiter“.
Gemäß einer Legende soll vor vielen Jahren ein Bauer in eine Remmingsheimer Wirtschaft gerannt sein und gerufen haben: „ Auf geht’s Männer, henterem Hentere Häuleswald, Nagold zue do brennt’s, mr ka d’Rauchwolke scho vom Eschpeloch aus sehe !“
Wie elektrisiert sprangen alle Gäste auf, rannten so schnell Sie konnten nach Hause,holten die Gäule aus dem Stall und ritten mit Eimern und Schapfen bewaffnet los, um
den Wolfenhausern zu Hilfe zu kommen. Doch im Nachbarflecken war alles ruhig.Von einem Waldbrand war weit und breit nichts zu sehen. Über die Winterhalde und
das Hintere Häule zogen allenfalls dichte Nebelschwaden dahin. Die „Remmingsheimer Nebelreiter“ aber mußten unverrichteter Dinge wieder heimwärts ziehen. In der darauffolgenden Zeit haben Sie sich noch viel Spott und Gelächter wegen ihres furiosen „Nebelritt’s“ anhören müssen.

Die Maske:

Die Maske der Nebelhexe ist aus Lindenholz und stammt aus der Werkstatt von Josef Baueraus Bierlingen.
Sie ist in ihren aschfahlen Grautönen gruselig anzusehen. Die Haare sind aus langen Pferdeschwänzen und seitlich an der Maske befestigt. Ein dunkles Tuch umrahmt die Maske.

Das Häs:

Das Häs der Nebelhexe besteht aus einer schwarzblauen Bluse die mit weißgrauen Blümchen bedruckt ist. Die Schürze ist aus einem schwarzweiß kariertem Stoff, der Rock ist aus einem dunkelgrauen Stoff. Unter dem Rock trägt die Nebelhexe eine weiße lange Spitzenunterhose die unter dem Knie endet. Die Strümpfe im passendem Farbton sind geringelt, und die Schuhe sind aus geflochtenem Stroh.


Erstellt am 01.01.1970 01:00